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Foto von Gustl Müller-Dechent

Gustl Müller-Dechent


Grüß Gott !
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Mein Leben

Geboren wurde ich in der Zeit des Deutschen Kaiserreichs von Kaiser Wilhelm II.
Am 4. Juni 1915 in der Stadt München.
Als August Müller, jüngster Sohn des Maschinisten Georg Müller und der Köchin Katharina Müller, geborene Dechent.
Wie in Bayernes eben Brauch ist, wurde mein Vorname August in Gustl gekürzt. Diese Kurzform meines Vornamens behielt ich dann bei.
Aus beruflichen Gründen führe ich seit 1972 den amtlichen Doppelnamen Müller-Dechent.

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Mein Berufsleben begann als 16-jähriger mit einer Lehre zum Buchdrucker. Nach bestandener Gesellenprüfung war ich arbeitslos. Wie fast alle meiner Jugendfreunde damals. Mit meinem Freund Hans Metz (später im Krieg in Russland verschollen) verließ ich das für uns zukunftslose Deutschlandund wir gingen ins Ausland. Beim durchwandern von West- und Südeuropa verdienten wir unseren Lebensunterhalt in Straßencafés als Musikanten. Hans war der Sänger und ich spielte auf einem kleinen Regina-Akkordeon.
Nach einem Jahr im Ausland kehrten wir nach Deutschland zurück. Ich bekam Arbeit als Telefonist in Hotels in Stuttgart, Garmisch-Partenkirchen, Freudenstadt, Oberhof und in München.
Im Golfhotel Oberhof (Thüringen) machten in den 1930er Jahren viele bekannte Stars Urlaub. Durch meine Arbeit lernte ich diese Prominenten persönlich kennen.
Einige Autogrammkarten von damals:

Jenny JugoFoto einer Autogrammkarte von Jenny Jugo

Friedrich BenferFoto einer Autogrammkarte von Friedrich Benfer

Hans AlbersFoto einer Autogrammkarte von Hans Albers

Maria AndergastFoto einer Autogrammkarte von Maria Andergast

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Mein politisches Leben war von frühester Jugend und dem Elternhaus her von der sozialistischen Idee und deren Idealen geprägt. Ich war Vorsitzender der Sozialistischen Arbeiter-Jugend SAJMünchen-Süd von 1930 bis zur Machtübernahme von Adolf Hitler. Ab 1933 war ich in der Widerstandsbewegung gegen den Faschismus von Adolf Hitler und der NSDAP tätig. Wegen politischer Vergehen kam ich in der Nazizeit mehrmals in Haft.
Ein Dokument erinnert an diese Zeit:
Dokument der Bestätigung des BRK für politisch Verfolgten Gustl Müller

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Da zuletzt im Golfhotel Oberhof (Thüringen) als Telefonist amtlich registriert tätig, wurde ich nach Ohrdruf/Thüringen zur Musterung einbestellt.Foto Musterung in Ohrdruf 1935 zum WehrdienstDieses Foto zeigt unseren Gang zur Musterung in Ohrdruf/Thüringen am 1. Juli 1935 (Der Jahrgang 1914/1918 war an der Reihe).


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Dann kam Ende 1935 die Zwangsrekrutierung zum Reichsarbeitsdienst, abgekürzt 'RAD'. Hier wurde ich in Schmalkalden (Thüringen) zur Moorentwässerung und zum Wegebau eingesetzt - d.h. Steine zerkleinern und Erde schaufeln. Zwölf Mann in jeder Stube, die Löhnung waren 25 Pfennige am Tag.
Diese Fotos zeigen meine Kameraden und mich bei dieser Zwangsarbeit im Winter. Foto Reichsarbeitsdienst in Schmalkalden - Moore entwässernFoto Reichsarbeitsdienst in Schmalkalden - im Winter
Ausreichend wärmende oder wasserdichte Winterkleidung wurde uns nicht gestellt.

Zu Beginn des Dienstes mussten wir alle einen Eid auf 'Führer, Volk und Vaterland' leisten. Hier das Foto von unserer Vereidigung im November 1935: Foto der Vereidigung beim RAD im November 1935


Da ich mich für schikanierte Kameraden einsetzte, wurde ich öfters zu Ausgangssperre und Straarbeit am Wochenende verurteilt. Holz sägen, Holz hacken, 100 Paar Stiefel 'Knobelbecher' putzen und mit blossen Händen glänzend 'wienern'. Hier ein Foto vor der Kaserne bei einer meiner Holz-Strafarbeiten. Foto: Strafarbeit Holz hacken beim RAD



Als Dank für die Arbeit beim Reichsarbeitsdienst gab es diese Verdienstmedaille:Foto vom Orden Reichsarbeitsdienst - Westwallabzeichen
Im Volksmund wurde sie ''Westwallabzeichen'' genannt.
Es war und blieb übrigens die einzige militärische Ordensauszeichnung in meinem Leben.



Statt einer Entlassung nach sechs Monaten, wie ursprünglich gehofft, wurde ich 1936 nahtlos zur Wehrmacht ''weitergereicht''.

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Die zweijährige Pflichtwehrdienstzeit fand in Karlsruhe, beim Infanterie-Regiment 109 (Badische Leibgrenadiere) statt. Dort wurde ich einfacher Infanterist. Foto des Soldaten Gustl Müller beim Pflichtwehrdienst in Karlsruhe
Und jeder Soldat ließ nach Ende des Pflichtwehrdienstes ein Foto in Schmuckuniform von sich machen, u.a. als Souvenier für die Liebste daheim. Dies ist mein Foto aus 1939.Foto: Gustl Müller als Soldat in Schmuckuniform, 1939

Zum Zeitpunkt meiner geplanten Entlassung aus dem Wehrdienst - ich hatte einige Tage zuvor schon Zivilkleidung von meinen Eltern gesandt bekommen - begann der Zweite Weltkrieg  im Herbst 1939.

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Diese Erkennungsmarke musste ständig an einem Band um den Hals getragen werden. Foto der Erkennungsmarke Wehrmacht des Soldaten Gustl Müller Wer im Krieg getötet wurde, dem nahmen Sanitäter die untere Hälfte der Erkennungsmarke ab.



So erlebte ich die Westfront. Dieses Foto zeigt mich an der holländischen Grenze am Morgen des Einmarsches.Foto Westfront, Einmarsch nach Holland Ich war im Nachrichtentrupp des Infanterie-Regimentes.

Dann ging es weiter nach Frankreich an die Marne. Am Wegesrand wurden die Schwerverwundeten abgelegt, bis eine Transportmöglichkeit in das nächste Feldlazarett kam.Foto Verwundeter deutscher Soldat Westfront 1940

Und immer wieder die neben den Feldwegen eilig errichteten Gräber gefallener deutscher Kameraden. Wie auf diesen Fotos an der Marne bei DormansFoto Soldatengräber an der Marne bei Dormans Foto Soldatengräber bei Dormans im Wald


Deutsche Panzer bei Maubeuge in 1940.Foto: Deutsche Panzer bei Maubeuge, 1940


Ein abgeschossenes deutsches Kampfflugzeug bei Tournai zeigt dieses Bild: Foto abgeschossenes Deutsches Kampfflugzeug bei Tournai


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Dann kam Dünkirchen.
Diese Bilder zeigen den zerstörten Hafen nach der Bombardierung durch die deutsche Luftwaffe. Foto Hafen Dünkirchen nach Bombardierung durch deutsche LuftwaffeFoto eines auf Strand gelaufenen zerstörten Schiffes bei DünkirchenFoto eines durch Flugzeugbomben zerstörten Eisenbahnzuges bei Dünkirchen



Und bei Dünkirchen gab es viele französische Kriegsgefangene. Meist einfache Soldaten, unter ihnen auffallend die afroafrikanischen französischen Soldaten.
Foto von Kriegsgefangene Franzosen bei Dünkirchen

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Dann der Einsatz an der Ostfront.
In Bukarest war ich Herrn Oberst von Mann als Nachrichtenkurier zugeteilt. Dieses Foto zeigt Oberst von Mann mit seinem Stab. Foto von Oberst von Mann

In der ländlichen Region um Oltenita fotografierte ich diese Bauern bei der Leinsamenernte.Foto von Bauern bei Leinsamenernte in Oltenita

Und in Targoviste begegnete ich auf der Strasse zum erstenmal verschleierten muslimischen Frauen.Foto verschleierter muslimischer Frauen in Targoviste

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Meine journalistische Ader verhalf mir in der Kriegszeit zu Sonderurlaub von der Front. Und zwar durch Beiträge von Erzählungen und Kurzroman-Geschichten für die Soldatenzeitung der Deutschen Wehrmacht ''Der deutsche Kamerad''.


Eine meiner für ein Preisausschreiben eingereichten Geschichten (Deutsch-rumänische Kameradschaft) gefiel im Dezember 1941 dem Chef der Deutschen Heeresmission, Generalmajor Hauffe, so gut, dass er mir 8 Tage Sonderurlaub gewährte. Hier die vom Sonderführer (Z) ausgestellte Urkunde. Foto Dokument über Sonderurlaub durch den Chef der Deutschen Heeresmission, Generalmajor Hauffe

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Viele meiner Freunde, Kameraden sind im Krieg gefallen. Von meinem Schwager Konrad sind die Traueranzeige aus der Münchner Zeitung und die kirchliche Trauerkarte noch erhalten. Er wurde wegen besonderem Einsatz am 1.7.1941 noch zum Feldwebel befördert. Gefallen am 12.7.1941 bei Bukan.Foto der Trauerkarte Konrad Holzer Foto der Traueranzeige Konrad Holzer, gestorben 12.07.1941



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Verhaftet - Kriegsgericht - Hilfe von aufrechten Offizieren
Im Frühjahr 1939 wurde ich wegen Verbreitung antifaschistischer Nachrichten verhaftet, dem Kriegsgericht übergeben und kam in Gefängnishaft in Neuss/Rheinland (Kreisgefängnis). Nur dank der Fürsprache einiger meiner damaligen Offiziere, Oberstleutnant von Postel, Leutnant Melcher sowie Oberleutnant Kurt Budde, entließ man mich 'mangels Beweisen' und ich wurde lediglich strafversetzt.

1943 wurde ich von der Geheimen Feldpolizei wegen der Verteilung französischer Zeitschriften mit Karikaturen überwacht und verhaftet. Mit Hilfe von Franz Geiges (Freiburg im Breisgau) wurde ich entlastet und zur Fronttruppe strafversetzt.


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In den letzten Kriegsjahren war ich in Jugoslawien in der Wehrmacht bei der Partisanenabwehr eingesetzt.

Dieses Foto zeigt mich als Fahrradmelder. Foto von Soldat Gustl Müller als Fahrradmelder an Ostfront - Partisanenabwehr Jugoslawien

Längst gab es kaum noch genügend Treibstoff oder funktionierende Motorräder bzw. Kübelwagen. Offiziere teilten in dieser Zeit gerne sogenannte 'politisch unzuverlässige' Soldaten zu diesem Dienst ein, auch zur Disziplinierung der restlichen Truppe. Denn die Nachrichtenmelder hatten hohe Verluste, da die Partisanen die ungeschützten 'Radler' und deren Dokumente als wichtiges und leichtes Ziel ansahen. Ich überlebte und die Fragen nach dem Sinn des Lebens, der Vorsehung und des Schicksals haben mich seitdem begleitet.


Im Graben-Stellungskampf bei Schußwechseln zielte ich, wie meine anderen Kameraden aus dem Widerstand, stets über das Ziel oder daneben. Dies war sehr gefährlich, denn Offiziere standen auf sicherem Beobachtungsposten nach hinten versetzt und erschossen all diejenigen, welche sich offen weigerten zu kämpfen oder zu offensichtlich in die Luft schossen.

Am Ende des Krieges war ich 1945 Obergefreiter bei der 373. Infanterie-Division Feld-Bataillon. Nach Wochen im freien Feld in Dauerregen, Kälte und wenig Nahrung erlitt ich eine lebensgefährliche Lungen- und Rippenfellentzündung. Beim Rückzug meines Bataillons wurde ich im Feldlazarett zurückgelassen, da ein Stabsarzt meinen Zustand mit 'der überlebt nicht' beurteilte. Die sowjetische Armee besetzte auf Ihrem Vormarsch auch das Lazarett und versorgte die Verwundeten und die kranken deutschen Soldaten. Nach Gesundung konnte ich mit russischer Hilfe über Österreich wieder zurück nach München gelangen.


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Nach dem Krieg war ich ab dem 1. September 1945 einer der ersten Reporter der Süddeutschen Zeitung und bei der Erstausgabe nach dem Krieg am 6. Oktober 1945 dabei.
Foto Dokument Bestätigung Süddeutsche Zeitung Redakteuer ab 1945, Gustl Müller
Einer meiner bekanntesten Artikel lautete ''Münchner Opfer'' und erschien in der Süddeutschen Zeitung am 13. Januar 1946.

Auch für Radio München war ich tätig.

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Bald wurde ich nach Würzburggerufen, in die völlig von Bomben zerstörte Stadt, der man als Grab am Main keine Zukunft mehr gab.


Die Würzburger Chronik vom denkwürdigen Jahre 1945, herausgegeben 1947 von Dr. Hans Oppelt im Auftrag des Stadtrates Würzburg, dokumentiert ausführlich in Wort und Bild den baulichen Zustand Würzburgs vor 1945. Dann die Bombardierungen, Brände, Artilleriebeschuß, Zerstörungen in 1945 einschliesslich der Eroberung durch die US-amerikanischen Truppen in blutigem Häuserkampf - Würzburg wurde verteidigt durch die Landesschützen 'graue Männer', Feuerwehr und Sicherheitshilfsdienst sowie nur wenigen regulären Soldaten. Penibelst Chronistengenau sind die Zerstörungstage mit den jeweiligen Folgen und die menschlichen Verluste in der Zivilbevölkerung mit langen Namenslisten im Buch geschildert. Foto des Buches: Würzburger Chronik vom denkwürdigen Jahre 1945


Als Lokalredakteur der Main-Post, deren Druckerei in der Sterngasse vom Trümmerschutt geräumt werden musste, schrieb ich unter anderem die Kolumne »Die Marktbärbl«. Mit einer Mischung aus Humor und Kritik versuchte ich meinen Teil dazu beizutragen, ein wenig Fröhlichkeit in die Not zu tragen, das Leben leichter zu machen.

Mein Buch »Die Würzburger Marktbärbl« war das erste Buch, das nach dem Krieg in der Bischofsstadt erschien. Foto des Buches: Würzburger Marktbärbl



In Würzburg schrieb ich auch das Buch »Wenn die Toaka ruft«, welches 1947 in der Reihe »Ruf der Jugend« im Stahlberg Verlag erschien.Foto des Buches: Wenn die Toaka ruft


In meiner Würzburger Zeit traf ich 1946 den bayerischen Landwirtschaftsminister Josef Baumgartner im staatlichen Weingut Veitshöcheim. Es gab ein feuchtfröhliches Interview. Auf diesem Foto ist Minister Baumgartner (2.ter von rechts) mit dem Leiter des Weinguts und dessen Tochter zu sehen. Foto Bayerischer Landwirtschaftsminister Josef Baumgartner

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Die nächste Station war die Tageszeitung Main-Echo in der unterfränkischen Stadt Aschaffenburg. Dort nahm ich an einem Tag im Februar 1951 um 02 Uhr nachts die ersten Zeitungsexemplare, welche mit der neuen Rotationsdruckmaschine gedruckt wurden, in Empfang. Foto der neuen Rotationsdruckmaschine Main-Echo 1951 Foto der neuen Rotationsdruckmaschine Main-Echo 1951


In dieser Zeit habe ich auch John Jay McCloy interviewt. Auf diesem Foto ist Herr McCloy mit seiner Gattin neben mir abgelichtet. Foto John Jay McCloy mit Gattin in Aschaffenburg, 1950-1951 Herr McCloy war amerikanischer Hochkommissar in Deutschland und unterstützte die Einbindung der jungen Bundesrepublik Deutschland in die westlichen Demokratien. Später war er Berater des amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy und wurde Präsident der Weltbank.

In Aschaffenburg gehörten meine Frau Thea und ich zum Freundeskreis des Malers Christian Schad.


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Mein Führerschein
Bisher fuhr ich in meinem jungen Leben Auto und Motorrad ohne die dringende Notwendigkeit einen Führerschein besitzen zu müssen. In der jungen Bundesrepublik Deutschland wurde dies jedoch schnell zu einer gesetzlichen und auch wirklich kontrollierten Vorschrift.
In Aschaffenburg machte ich deshalb 1951 meinen Führerschein für Pkw. Die theoretische Prüfung waren mündliche Fragen nach freiem Geschmack des Prüfers und die praktische Prüfung bestand neben einer Fahrprobe auch in der Durchführung eines Reifenwechsels.
Es gab als Führerschein ein Blatt graues Leinenpapier mit eingeheftetem Foto und handschriftlichen Eintragungen mit Tinte.
Mein Führerschein ist bis heute noch (gültig) in meinem Besitz.


Foto Deutscher Pkw Führerschein 1951 Vorderseite, Gustl Müller Foto Deutscher Pkw Führerschein 1951 Rückseite, Gustl Müller

Dieses Blatt Leinen war sehr schnell abgegriffen und verschlissen. Es erinnerte da schnell an einen alten Lappen. Deshalb entstand für den Führerschein umgangssprachlich der Begriff ''Lappen''.

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Nach Aschaffenburg zu den dort stationierten amerikanischen Besatzungstruppen kamen im Oktober 1951 US-General Thomas T. Handy(Oberbefehlshaber der US Army in Europa) und Major Marshal zu einem Truppenbesuch.

Foto von Aschaffenburg, Oktober 1951 US-General Thomas T. Handy und Maj. Marshal Als Pressevertreter war ich dabei und fotografierte die Inspektion einer Übung von US Infanteristen mit Panzerabwehrfäusten.



Die USA setzten zwecks Unterstützung der Demokratisierung im Nachkriegsdeutschland sogenannte Kreis Resident Officer ein. Den für Unterfranken zuständigen US-Residenten John D. Brooks fotografierte ich 1951 bei einem Interview. Er fungierte als Chef des Distrikts IV (Unterfranken) der Field Operations Division des 'Office of the Land Commissioner for Bavaria'. Foto von US-Resident John D. Brooks



Am Stadtleben in der Stadt Aschaffenburg nahm ich nicht nur beruflich großen Anteil. 1951 war ich als 'Prinz Gustav I' der Faschingsprinz in der Stadt Aschaffenburg 'Ascheberg'.

Dieses Foto zeigt die Karnevalsschlagzeile im Main-Echo und Bilder von Prinzessin Gerda und mir. Foto Schlagzeile Main-Echo wg. Karneval 1951 in Aschaffenburg


Dies ist mein Orden als Prinz Gustav I von Ascheberg: Foto: Prinz Gustav I - Orden Karnevalsprinz 1951 Aschaffenburg

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Im März 1950 gehörte ich zur Journalistendelegation des Deutschen Journalistenverbandes, welche den ersten deutschen Bundespräsidenten Theodor Heuss besuchten. Dieses Gruppenfoto zeigt uns Journalisten alle mit dunklem Anzug und Krawatte.Bundespräsident Theodor Heuss

Als Journalist interviewte ich viele interessante Persönlichkeiten.


Foto: Lale Andersen in AschaffenburgDieses Foto zeigt Lale Andersen (bekannt u.a. durch das 'Lili Marleen' Lied) bei ihrem Gastspiel in Aschaffenburg in der Weihnachtszeit, ich überreiche ihr ein Nikolausgeschenk.


Auf diesem Foto Foto: Bischof Dr. Julius Döpfner interviewe ich den neuen Bischof von Würzburg, Dr. Julius Döpfner, beim Besuch des Gefängnisses in Aschaffenburg. Bischof Döpfner handelte sehr volksnah und kümmerte sich als einiger der wenigen in dieser Zeit auch um die Seelsorge von Menschen in Gefängnissen.



Der Schmalfilm wurde mein professionelles Hobby seit es das Stummfilm-Normal-8 Filmformat nach dem Krieg auch in Deutschland gab.

Mein Puppentrickfilm 'Kastanie und Liebe' ist ein Stummfilm auf Normal-8 Filmmaterial und wurde im Herbst 1960 von mir produziert. Er gewann damals den 1. Preis der Zeitschrift 'Do-It-Yourself'. Hier als Video.

Hinweis: Beim Download der auf meiner Homepage angebotenen Filme/Videos, gelten die in meinem Impressum genannten Nutzungsbedingungen.





Mit dem Aschaffenburger Künstler Siegfried Rischar verband mich bis zu seinem Tode in 2009 eine persönliche Freundschaft.Foto: Wachszeichnung Rischar 1967 in Gästebuch von Gustl Müller-Dechent Bei einem seiner Besuche schuf er 1967 in meinem Gästebuch eine Wachszeichnung mit persönlicher Widmung.


Ebenfalls in Aschaffenburg lernte ich die Künstlerin Wera Schröner kennen.


In Aschaffenburg wurden unsere beiden Söhne Stefan (*1955) und Thomas (*1958) geboren.
In einem Schmalfilm im Normal-8-Format verewigte ich unseren Familienurlaub mit meinem ersten VW-Käfer an der Mosel 1961. Die Mosel war damals noch nicht kanalisiert, begradigt und vertieft. Die Moselgegend ist auf dem Film in seiner ursprünglichen und natürlichen Schönheit zu sehen.


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1962 veröffentlichte ich das Buch 'Schmalfilmen mein Hobby' (Falken-Verlag Band 178). Foto des Buches: Gustl Müller: Schmalfilmen mein Hobby



Mit meinen beiden Söhnen drehte ich in 1962 einen kurzen Stummfilm im Normal-8-Schmalfilmformat, 'Kleiner Mann ganz groß', welcher bei einem Verkehrssicherheitswettbewerb des AvD den 1. Preis erhielt. Hier als Video:

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Ein Bocksbeutel Wein, Aschaffenburger Pompejaner 1955, hat bis heute ungeöffnet die Jahrzehnte überlebt.
Foto: Flasche Bocksbeutel Wein, Aschaffenburger Pompejaner 1955Foto: Etikett Bocksbeutel Wein, Aschaffenburger Pompejaner 1955

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Dann folgte 1960 der berufliche Wechsel von Bayern nach Hessen. In der Mainmetropole Frankfurt war ich bis zur Pensionierung im Jahre 1980 als Ressortleiter für Hessen (Kürzel: gmd) bei der Tageszeitung Frankfurter Rundschautätig.


Einer der Höhepunkte meines journalistschen Lebens war meine Begegnung mit US-Präsident John F. Kennedyim Juni 1963. Auf diesem Foto von der Kundgebung auf dem Frankfurter Römer stehe ich vor Präsident Kennedy mit meiner Filmkamera, ganz rechts im Bild ist der damalige Wirtschaftsminister Ludwig Ehrhardzu sehen.
Foto John F. Kennedy 1963 in FrankfurtPräsident Kennedy begrüßte mich (und Andere) mit persönlichem Händedruck und sagte zu mir auf Deutsch 'Sehr erfreut'.



Bei einer journalistischen Auslandsreise 1962 lernte ich die charmante und gastfreundliche Begum Aga Khankennen. Dieses FotoFoto der Begum Aga Khanzeigt mich (mit Kamera) direkt neben ihr stehend, im Kreise der Journalistinnen und Journalisten.



Mit meinem ehemaligen Volontär Rainer Holbe, dem bekannten Journalisten, Autor und Fernsehmoderator, verbindet mich noch heute eine herzliche Freundschaft.
Dieses Foto zeigt uns beide im Künstlerkeller in Frankfurt/Main.Foto von Rainer Holbe und Gustl Müller-Dechent

In meinen Frankfurter Jahren veröffentlichte ich Bücher zu den Themen Film, Foto und Video. Ausserdem viele Zeitungsberichte von meinen Auslandsreisen.


Im März 1962 bereiste ich Ägypten. Dort hatten 1960 die Bauarbeiten am großen Assuan-Staudammbegonnen. Eine gewaltige Staumauer wurde aus Steinen und Sand errichtet, und zwar ohne Maschinen. Kilometerweit sah ich tausende Menschen in der Hitze Steine schleppen, Sandsäcke tragen und Löcher graben.

Dieses Foto zeigt einen kleinen Ausschnitt von den Bauarbeiten auf dem Gelände der zukünftigen Staumauer bei Assuan: Foto vom Staudamm Assuan im Bau 1962


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1966 bereiste ich die Karibik. Auf der Insel Grenadaim Ort St. George's wurden in einer kleinen Gasse die Steel PanInstrumente für die Steelbands aus ehemaligen Ölfässern hergestellt. Auf das Blech werden Kreise gehämmert, so dünn, dass sie den gewünschten Ton erzeugen. Foto der Steelband Herstellung aus Ölfass




Auf der Karibikinsel Trinidadim Ort Port of Spain erlebte ich 1966 eine Demonstration von Zitronenpflückern und anderen Landarbeitern der Bananen- und Kokosnussplantagen für höhere Pflückerlöhne. Foto: Landarbeiter demonstrieren in Trinidad


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Die Republik Kamerun besuchte ich 1968. Lange vor der Erschliessung des Massentourismus. Dieses Foto zeigt in einem Dorf in Kamerun den Häuptling von Oudjila inmitten aller seiner 22 Frauen. Foto vom Kameruner Häuptling Oudjila und seinen 22 Frauen

Im Jahre 1968 trug den Titel 'Größter Häuptling Kameruns' jedoch der damals schon 80 Jahre alte Häuptling Bafud. Er hatte 102 Frauen, die ihm 250 Kinder schenkten. Bafud sagte, er gewähre jeder Frau nur zwei Wochen der Gemeinsamkeit. Wenn diese keine tragbaren Folgen haben, wird sie der Ehre verlustig und vom Stamm mißachtet.


Und auf diesem Foto hält ein Kameruner den ersten Luftballon seines Lebens in der Hand. Foto eines Kameruner mit Luftballon



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1974 veröffentlichte ich meine beiden Bücher 'Fotografieren Perfekt' und 'Filmen Perfekt'.
Foto des Buches von Gustl Müller-Dechent, Filmen PerfektFoto des Buches von Gustl Müller-Dechent, Fotografieren Perfekt


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Von den Auszeichnungen für meine Arbeit, die ich erhielt, bin ich vor allem dankbar für den Dr. Josef Drexel Preis. Diesen Preis erhielt ich ''für die Grundsatztreue seines journalistischen Wirkens, der Gerechtigkeit als einem der Grundelemente der Gesellschaft zu dienen''. Dr. Drexel war ein Kämpfer für humanistische Ideale und gegen faschistische Willkür. Er wurde verhaftet und in das Konzentrationslager Mauthausen gebracht. Nach der Befreiung wurde Dr. Drexel Herausgeber der Nürnberger Nachrichten und förderte Kunst und Wissenschaft.

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Seit Jahren widme ich mich der Erforschung und Vermittlung von Wissen zum Sinn des Lebens und zur harmonischen Gestaltung der reifen Jahre. Ich hielt Vorträge und verfasste seit 2003 neue Bücher im Gebiet der Belletristik und auch eine politische Dokumentation. Die Malerei mit Öl, Acryl und Pastell ist mein Hobby.

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Meine Ehefrau Thea
Am 23. Mai 1946 habe ich in München in der Kirche St. Korbinian meine langjährige Lebensgefährtin Thea (geboren am 2. April 1919 in München als Therese Franziska Auguste Haas) geheiratet. Hochzeitsfoto Thea und Gustl Müller, 1946, Kirche St. Korbinian in München
Foto der Heiratsurkunde Thea und Gustl, München 1946
Wir waren schon lange vor dem Krieg ein Liebespaar geworden. Und hatten uns geschworen, wenn wir Beide den Krieg überleben würden, dann bleiben wir für immer zusammen.

Thea war seit dem Krieg als Sekretärin bei der IHK-München tätig. Dabei half sie vielen Verfolgten, insbesondere Juden. Zu ihren Aufgaben gehörte unter anderem auch die Führung der ''Unabkömmlichen-Kartei'', das Schreiben von UK-Anträgen und die Zuteilung von Kontingenten an Brennstoffen. Hier ging es entweder um die nötigen Zuteilungen zur Aufrechterhaltung des Betriebs, um Werkmaterial und Brennstoffe (alles war rationiert) oder, wenn Einberufung drohte, um Ausstellung einer UK-Bescheinigung: Unabkömmlich, kriegswichtig. In einigen Fällen konnten sogar falsche Pässe für jüdische Mitbürger beschafft werden.
Thea hat seit Anfang der 1930 Jahre meine/unsere Fotos, Filme, Dokumente und Erinnerungsstücke aufgehoben. Nur deshalb sind diese Stücke erhalten geblieben. Foto von Thea Müller-Dechent (1919 - 2002)



Seit dem viel zu frühen Tod meiner geliebten Frau, im Jahre 2002,
Foto der Grabstätte von Thea Müller-Dechent in Salzgitter-Ringelheim, 2013

lebe ich in der Stadt Salzgitter in Niedersachsen in der Familie meines ältesten Sohnes Stefan.


Foto von Gustl Müller-Dechent mit Sohn Stefan und Schwiegertochter HeikeAuf diesem Foto bin ich zu sehen mit meinem Sohn Stefan und meiner Schwiegertochter Heike.



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Foto von Gustl Müller-Dechent mit Bernhardiner SamsonDieses Foto zeigt mich mit unserem Bernhardiner Samson. Im Hintergrund sind einige meiner Ölgemälde zu sehen.




Bernhardiner Samson mit Schweizer FassAls reinrassiger Bernhardiner 'Samson von der Stadt des Pferdes' mit Stammbaum (registriert beim St. Bernhards-Klub e.V., gegründet 1891) bekam Samson nach Abschluß seiner Grundausbildung beim Hundetrainer und passend für den ersten Schneewinter ein Original handgedrechseltes Schweizer Fässli. Darin eingefüllt wurde brauner Rum eines bekannten Captain's.


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Sommer, Sonne, Erbeerkuchen


Den Sommer 2014 Gustl ist Erbeerkuchen im Sommer 2015geniesse ich am liebsten auf der Terrasse. Mit von Heike selbst gemachtem Erbeerkuchen mit Sahne.









Foto von Gustl Müller-Dechent beim lesen des Lokalteiles der Salzgitter Zeitung beim Frühstück Das Tagesgeschehen in meinem Wohnort Salzgitter lese ich gerne im Lokalteil der Salzgitter Zeitung.

Und 'meine' Frankfurter Rundschaulese ich natürlich weiterhin täglich. Foto von Gustl Müller-Dechent beim lesen der Frankfurter Rundschau beim Frühstück



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Die Zeit vergeht. Sehr bald sind 100 Jahre erreicht.
Ich geniesse die Sonne der späten Jahre auf unserer Terrasse bei einem Nachmittagskaffee. Foto von Gustl Müller-Dechent mit Bernhardinern Samson und Umay im Mai 2015
Und unsere Bernhardiner Samson und Umay sind immer dabei.



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Mein 100. Geburtstag
Am 4. Juni 2015 habe ich in Salzgitter-Ringelheim meinen 100. Geburtstag im engsten Familien- und Freundeskreis gefeiert.
An diesem Tag habe ich mich sehr über alle lieben Besucherinnen und Besucher sowie die schriftlichen und telefonischen Gratulationen gefreut.
Foto: Renate und Dietrich Wagner, Rainer und Rosi Holbe, Gustl Müller-Dechent, 4.6.2015Auf diesem Foto gratulieren mir (v.l.n.r.) Renate und Dietrich Wagner, Rainer und Rosi Holbe. Meinem lieben Rainer sage ich einen extra Dank für seinen wunderbaren Artikel 'Mit dem Fahrrad in den Krieg'über mich in der Frankfurter Rundschau. Meinem lieben Dietrich danke ich in Rührung für seine persönliche Laudatio.

Vielen Dank für ihren lieben Besuch auch an meine Hausärztin Frau Dr.med. Gesa Meyer-Bekel von der Gemeinschaftspraxis Dr. Jolowicz/Dr.Kreuzer in Ringelheim und an das ganze Praxisteam, sowie an Frau Helga Lersch und Herrn Klaus-Dieter Anton vom Kirchenvorstand der evangelischen Kirche in Ringelheim.



Aus dem Gesundheitsamt Salzgitterkamen die reizenden Mitarbeiterinnen (v.l.n.r.) Natalie Gang, (meine Schwiegertochter Heike), Nadine Gebka und Jessica Fröhlich und versüssten mir sprichwörtlich den Vormittag mit Ihrem charmanten Lächeln Foto: Natalie Gang, Heike Müller-Dechent, Nadine Gebka, Jessica Fröhlichund meiner geliebten Schokoladensorte.



An meiner Geburttagstafel im Atrium bei Sonne und bayrisch-blauem Himmel sitzen hier auf diesem Foto (v.l.n.r.): Annemie 'Anouschka' Ranker mit Tochter Nicole Ranker, meine liebe Schwiegertochter Heike mit ihrer Freundin Judith Irrgang und Heike's Mutter Gudrun Warnecke (welche ebenfalls am 4.6. Geburtstag hat).Foto: Annemie 'Anouschka' Ranker mit Tochter Nicole Ranker, meine liebe Schwiegertochter Heike mit ihrer Freundin Judith Irrgang und Heike's Mutter Gudrun Warnecke Mit Anouschka und ihrer Familie verbindet uns bis heute eine sehr enge Freundschaft, seit wir in Aschaffenburg um 1950 in derselben Strasse in Damm nur ein paar Häuser entfernt voneinander wohnten.

Eine große Freude bereitete mir am späten Nachmittag der Besuch des populären Oberbürgermeisters der Stadt Salzgitter, Frank Klingebiel.
Foto: Oberbürgermeister Frank Klingebiel, Salzgitter, mit Gustl Müller-Dechent, 4.6.2015 Er schenkte mir einen wunderschönen neuen Bildband von Salzgitter in den er eine lange persönliche und anrührende Widmung für mich eingeschrieben hatte. Wir haben uns sehr nett unterhalten, über positives Denken, das 'halbvolle Glas', Humor und unsere Erlebnisse als Fußballspieler.



Und weil der Tag so schön war, habe ich mein Hohner Club III B diatonisches Akkordeon ausgepackt und meine Gäste mit etwas Musik unterhalten. Hier ein kurzer Ausschnitt als Musikvideo:

Hinweis: Beim Download der auf meiner Homepage angebotenen Filme/Videos, gelten die in meinem Impressum genannten Nutzungsbedingungen.




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Kleingedrucktes in Versicherungsverträgen - halten auch für 100jährige eine Überraschung bereit.


Da bin ich nun seit Jahrzehnten privat krankenversichert bei der Deutschen Krankenversicherung D K V. Mit einer Zusatzversicherung für Krankenhausbehandlungen. Alles ist bisher problemlos abgewickelt worden. Monat für Monat habe ich auch pünktlich die Versicherungsbeiträge bezahlt, genauer gesagt, die Krankenversicherung hat das Geld von meinem Konto monatlich pünktlich abgebucht. Es gab auch keine unangenehmen Beitragserhöhungen im Alter, die monatlichen Beiträge wurden sogar etwas geringer. Das hieß dann 'Altersentlastung'. Dann wurde ich 100 Jahre alt im Juni 2015. Und einige Zeit, eher Monate später, kontrollierte ich meine Kontoauszüge für die bevorstehende Steuererklärung. Was war mit den monatlichen Abbuchungen der DKV geschehen?
Es gab keine mehr nach meinem Geburtstagsmonat!
Funktionierte die Verwaltungssoftware der Krankenversicherung nur bis 99 und ab 100 wurde ich elektronisch unexistent?
War ich mit 100 Jahren plötzlich nicht mehr versichert?
Hatte die Krankenversicherung meinen Vertrag wg. etwas Kleingedruckten beendet? Versicherbar nur bis 99?
Mut gefasst, rief ich dann die kostenlose Hotline der DKV an: 0800 3746-444.
Mit der Auskunft, die mir ein Mitarbeiter in eher nüchtern-selbstverständlichem Tonfall gab, hatte ich nie und nimmer gerechnet. Was meinen Sie, war die für mich zunächst unfassbare Antwort der Versicherung?

Seine Antwort war: '100 Jährige müssen bei uns keine Versicherungsbeiträge mehr bezahlen. Sie sind kostenfrei weiter versichert.'

Also vielen, vielen Dank liebe DKV. Das ist eine super Senioren- und Kundenfreundliche Regelung.
Das motiviert mich für Jahre :-)





Äpfel und Technik


Mein Sohn Stefan zeigt mir hier auf seinem neuesten Apfelgerät meine HomepageDie Computer sehen jetzt aus wie ein kleiner Bilderrahmen und haben komischerweise irgendetwas mit Äpfeln zu tun. Ich kenne aus Hessen von früher nur Äbbelwoi im Bembel zum trinken. Mein Sohn Stefan zeigt mir hier auf seinem neuesten Apfelgerät meine Homepage.







Der Zahn der Zeit


So mit 100 Jahren merke auch ich den Zahn der Zeit an mir nagen. Ich überstand eine schwächende Lungenentzündung, einen schmerzhaften Herzinfarkt und einen kleinen Schlaganfall. Dann in der letzten Maiwoche 2016 bekam ich eine eitrige Zahnentzündung mit Fieber und starken Schmerzen. Meine halbe Gesichtshälfte war rot geschwollen und entzündet. Antibiotika halfen nichts. Ich war sehr schwach und bettlägerig. Glücklicherweise gab es in der Nachbarstadt Braunschweig das Zahnarzt-Praxisteam in der Borsigstraße, ein internationales Praxisteam mit Notdienst 365 Tage im Jahr - täglich bis 24 Uhr Notdienst, welches Hausbesuche 24 Stunden - 7 Tage die Woche durchführt.
Nach einem Anruf fuhr noch am gleichen Abend ein Team aus Braunschweig los zu mir nach Salzgitter. Herr Dr. Najib Kayali, Fachzahnarzt für Oralchirurgie mit seiner Zahnarzthelferin Frau Wiebke Haase untersuchten und behandelten mich am 26.05.2016 in meinem Wohnzimmer. Ich lag in meinem elektrischen Seniorensessel in Liegeposition. Zuerst bekam ich eine örtliche Betäubung, dann wurde der vereiterte Unterkiefer aufgeschnitten um den Eiter raus zu lassen, -- und mir ein Zahn gezogen.

Hier ist der alte Zahn: Eckzahn rechts unten von Gustl Müller-Dechent, gezogen 26.05.2016

Am Tag danach rief mich Frau Haase an und erkundigte sich nach meinem Befinden. Ich konnte sagen, deutliche Besserung und keine Schmerzen mehr.
An dieser Stelle möchte ich mich sehr herzlich bedanken für den umgehenden zahnärztlichen Hausbesuch und die sehr kompetente zahnärztliche Behandlung und Operation unter schwierigen Bedingungen (im Wohnzimmer ohne die üblichen Geräte einer Zahnarztpraxis) bei der sehr freundlichen und fachkundig assistierenden Frau Wiebke Haase und dem Fachzahnarzt für Oralchirurgie Herrn Dr. Najib Kayali, welcher präzise, schnell und professionell operierte.





Mein 101. Geburtstag

Nach meinem in großer Runde gefeierten runden 100. Geburtstag in 2015, fand an meinem 101. Geburtstag am 4. Juni 2016 eine Feier im kleinsten Familienkreis statt. Bedanken möchte ich mich auf diesem Wege für die zahlreichen Glückwünsche die mich per Brief, E-Mail und Telefon erreichten.
Diesmal hatte übrigens die Mutter meiner Schwiegertochter Heike, Frau Gudrun Warnecke aus Eschwege, einen runden Geburtstag. Sie wurde 75 Jahre alt. Dies haben wir zusammen gefeiert in Salzgitter.
Auf diesem Foto gratulieren mir Frau Helga Lersch (Ev. Kirchenvorstand Salzgitter-Ringelheim) und Frau Gudrun Warnecke: 101. Geburtstag Gustl Müller-Dechent. Es gratulieren Frau Frau Helga Lersch und Frau Gudrun Warnecke



Meine kurze Rede zu meinem 101. Geburtstag 'Die Liebe ist die Kraft des Lebens':


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Der Zahn der Zeit, Teil 2


Und die Geschichte geht weiter. Ein Zahn im Unterkiefer, welcher meine Prothese hielt, ist abgebrochen, nur die Wurzel steckte fest im Kiefer. Bevor es wieder zu einer Vereiterung und Fieber kam, habe ich trotz meiner Angst vor Zahnärzten dann doch Ende Juni 2016 einen Termin in der Zahnarztpraxis von Herrn Dr. med. dent. Haunschild, Frau Dr. med. dent. Petersen, Herrn Kheyal in Salzgitter-Bad vereinbart. Mit dem Treppensteigegerät Scalacombi brachte mein Sohn mich die Treppe herunter und hoch, mit einem Rollstuhltaxi ging es zur Zahnarztpraxis hin und zurück. Die Zahnarztpraxis ist barrierefrei und auch mit Rollstuhl erreichbar. Mit einem Lift ging es dann in die Zahnarztetage. Dort kam ich sofort zum Termin dran. Das gesamte Team der Zahnarzthelferinnen war sehr freundlich und hilfsbereit. Die Zahnärztin Frau Dr. Petersen hat mich dann untersucht, mir eine Betäubung gegeben und die Wurzel gezogen. Ich hatte überhaupt keine Schmerzen. Alles ging sehr schnell. Ein Röntgenbild wurde gemacht, ob auch alle Wurzelteile draussen sind und nicht schon eine Knochenveränderung da ist.
Auf diesem Foto betrachte ich das Röntgenbild von dem Unterkieferbereich mit dem gezogenen Zahn:
Gustl Müller-Dechent betrachtet das Röntgenbild seines Zahnes
Auf dem Röntgenbild ist deutlich die frische Lücke der gezogenen Zahnwurzel im Knochen des Unterkiefers zu sehen:

Röntgenbild gezogener Zahn im Unterkiefer

Bei der charmanten Zahnärztin Frau Dr. Petersen habe ich mich mit einem Handkuß bedankt für die sehr freundliche, verständnisvolle und kompetente Behandlung.
Auch die Wundheilung verlief schnell, ohne Schmerzen oder sonstige Komplikationen. Jetzt kann ich mit der umgearbeiteten Unterkieferprothese wieder gut kauen.
Heute habe ich schon wieder alles vergessen.







Diagnose: Melanom

Im Sommer 2016 erkrankte ich an einem schnellwachsenden bösartigen Melanom im Bereich des linken Auges. Viel Hilfe bekam ich in der Universitäts-Augenklinik Göttingen und in der Universitäts-Augenklinik Essen. Vielen Dank an alle Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte. Besonders an Frau Prof. Dr. med. Anja Eckstein, Frau Oberärztin Dr. med. Marie-Therese Silvanus, Herrn Priv.-Doz. Dr. med. Christian van Oterendorp und Herrn Prof. Dr. med. Wolfgang Sauerwein. Das Melanom konnte entfernt werden, meine Augenlider wurden aus Mundschleimhaut neu plastisch geformt.
Als Journalist war ich stets ein Mann des Wortes und des scharfen Auges. Jetzt habe ich ein Auge mit einem Teil Mund. Und auch noch das linke Auge, darauf war ich ja nie blind, habe immer Mißstände angeprangert und Menschen geholfen.

Die Operation habe ich gut überstanden, hier ein Grußwort von mir vom 15. Oktober 2016, einen Tag nach der 4-stündigen Vollnarkose-OP, am Krankenbett in der Intensivstation der Universitäts-Augenklinik in Essen:


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Wieder zu Hause in Ringelheim

Die Berufsfeuerwehr Salzgitter fuhr mich in einem Krankenwagen nach Essen in die Augenklinik und holte mich auch wieder aus Essen zurück nach Hause. Danke dafür. Es geht mir weiter gut. Das Auge heilt wunderbar. Mein Augenarzt Herr Dr. med. Blumenstock kontrolliert den Heilungsverlauf dankenswerterweise mit seinen Hausbesuchen, für Krankenfahrten bin ich doch zu schwach. In meiner Wohnung kümmert sich Frau Silke Bleimling wieder pflegerisch sehr fürsorglich und fachkundig um mich. Sie aktiviert mich etwas faul gewordenen Bayern mit energischer aber weiblich-charmanter Ansprache 'Gustl, jetzt ziehen wir uns ein neues Nachthemd an'. Sie selbst zieht sich aber nie dabei ein Nachthemd an...






Ein Lied aus meiner Kindheit

Mein Gesundheitszustand hat sich plötzlich verschlechtert, ich habe starke Durchblutungsstörungen besonders am rechten Bein, viele Zehen werden schwarz, habe Schmerzen, bin sehr müde aber auch innerlich angespannt und unruhig, habe keinen Appetit mehr, will auch kaum etwas trinken. Meine Hausärzte Frau Dr. Meyer-Bekel und Herr Dr. Kreuzer kümmern sich sehr um mich. Durch ihre Therapie muss ich keine Schmerzen leiden und meine innere Unruhe nimmt ab.

In einem kurzen Moment der Kraft spiele ich am 25.10.2016 ein Lied auf meiner Mundharmonika.
Weißt du, wie viel Sternlein stehen...


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Weißt du, wie viel Sternlein stehen
an dem blauen Himmelszelt?
Weißt du, wie viel Wolken gehen
weithin über alle Welt?
Gott der Herr hat sie gezählet,
dass ihm auch nicht eines fehlet
an der ganzen großen Zahl.

Weißt du, wie viel Mücklein spielen
in der heißen Sonnenglut,
wie viel Fischlein auch sich kühlen
in der hellen Wasserflut?
Gott der Herr rief sie mit Namen,
dass sie all ins Leben kamen,
dass sie nun so fröhlich sind.

Weißt du, wie viel Kinder frühe
stehn aus ihrem Bettlein auf,
dass sie ohne Sorg und Mühe
fröhlich sind im Tageslauf?
Gott im Himmel hat an allen
seine Lust, sein Wohlgefallen;
kennt auch dich und hat dich lieb.







Gemeinsames Gebet

Am 26.10.2016 war Diakon Linus Dittrich (St. Marien Salzgitter) abends bei mir. Wir haben uns unterhalten und er hat dann mit mir, Heike und Stefan an meinem Krankenbett gemeinsam gebetet. Ich habe von ihm die Letzte Ölungerhalten. Dieses Gespräch hat mir sehr gut getan und mir innere Ruhe gegeben.







Vorbei, Vorbei

Samstag, der 29.10.2016, scheint ein trüber, wolkenverhangener und regnerischer Tag zu sein.
Mein Stefan und seine Heike sitzen lange an meinem Bett, dass Sie in mein Wohnzimmer an das große Fenster gestellt haben. Einen Platz, den ich in den letzten Jahren so liebte. Sie sprechen liebe und tröstende Worte zu mir, obwohl ich schlief.

Plötzlich hörte der Regen auf, die Wolken am Himmel öffneten sich, die Sonne strahlte mit heller Kraft herab.
Um 13:45 Uhr bin ich aus dieser Welt gegangen.



Das Leben. Welchen Sinn hat es? Leben: Freude, Glück, Trauer, Auf Wiedersehen?! Vielleicht komme ich ja in einer geistigen Welt zu meiner Musch, meinen Eltern, guten Verwandten, Freunden. Vielleicht kann ich da auch für Euch einmal ein schönes Plätzchen einräumen. Haltet zusammen!


Die Beisetzung erfolgte am 2. November 2016 auf meinen ausdrücklichen Wunsch in aller Stille im Familiengrab bei meiner Musch auf dem Evangelischen Friedhof in Salzgitter-Ringelheim. Die Trauerfeier leitete auf meine Bitte hin Herr Diakon Dittrich. Er sprach liebevolle Worte über mein Leben und tröstete meinen Sohn und Heike mit Worten der Hochzeit von Kana aus der Bibel.
Statt Blumen/Kränzen bitte Spenden an die:
'Not gemeinsam lindern' Alten- und Weihnachtshilfe der Frankfurter Rundschau e.V.
IBAN: DE35500502010000923630






Todestafel Gustl Müller-DechentSarg in Friedhofskapelle
Grab von Gustl Müller-Dechent am 2.11.2016
Vielen Dank an Bestattungen Dahmen aus Salzgitter-Bad, Herrn Lengsfeld, für die sehr gute Organisation, Beratung und die liebevolle Gestaltung des Begräbnisses.






Danke



Danke für die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben, für den Händedruck, die Umarmung, für die Begleitung an Gustl’s letzten Tagen auf dieser Erde. Besonders danken wir Frau Dr. Meyer-Bekel und Herrn Dr.  Kreuzer für die hausärztliche Betreuung, Herrn Dr. Raeth für seine Unterstützung als Apotheker, Herrn Diakon Linus Dittrich für die seelsorgerische Begleitung, Frau Silke Bleimling für die pflegerische Hilfe, und allen, die uns unterstützt, geholfen und getröstet haben.







Informationen in der Enzyklopädie »Wikipedia« über mich erhalten Sie hier

Artikel in der Frankfurter Rundschauam 3.6.2015 anlässlich meines 100. Geburtstages.

Als Zeitzeuge lebe ich im Haus der Bayerischen Geschichte weiter. Ein thematisches Zeitzeugeninterview von Georg Schmidbauer mit mir, aufgenommen am 02.11.2015 in Salzgitter.

Nachruf über mich am 8.11.2016 im Main-Echo Aschaffenburg von Chefreporter Claus Morhart.






Ehrungen/Preise:

Dr. Joseph E. Drexel Preis: 1965
3. Preis Journalistenwettbewerb zum Thema »Freizeit« des Bundesministeriums für Jugend, Familie, Gesundheit: 1971
Photokina Obelisk: 1976
Aufnahme in die Persönlichkeitsbibliographie WER IST WER? - Das deutsche WHO IS WHO? : seit 1979.




Bücher:

Die Würzburger Marktbärbl

Wenn die Toaka ruft

Schmalfilmen mein Hobby

Fotografieren perfekt

Filmen perfekt

Freude und Kraft zum Leben

Viorica - Schenk den Wolken deine Träume

Mein Herz ist rein ... Poesie-Albumverse einst und jetzt

Jenseits der Grenzen - Die großen Rätsel dieser Welt (Private Edition)

Widerstand in München
Die Vergessenen


Buchcover: Widerstand in München - Die Vergessenen. Buchdokument eines Zeitzeugen über einfache Frauen und Männer gegen NS-Diktatur und Krieg
Erstveröffentlichung: 2004
Aktuell ist die 3. erweiterte Auflage 2011
ISBN: 3-9809058-2-9 bzw.ISBN-13: 978-3-9809058-2-4


Ich ermögliche Ihnen mein Buch privat zu lesen in der aktuellsten und meiner letzten Auflage (PDF-Dokument, Dateigröße 14 MB).
Hier klicken.
Das Urheberrecht und sonstige Rechte an dem Buch verbleiben beim Verfasser. Beim Download der auf meiner Homepage angebotenen PDF-Dokumente gelten die in meinem Impressum genannten rechtlichen Ausführungen.




Drehbücher und Exposés:

Helden des Alltags
Rendezvous mit Hessen
Der Milliardencoup
Die blühende Wüste
Lesotho - das Dach Afrikas
Das grüne Kleid der Kaiserin






Als Zeitzeuge habe ich mit meinen 101 Jahren das 20. Jahrhundert, das Millennium und das 21. Jahrhundert erlebt:

• Deutsches Kaiserreich mit Kaiser Wilhelm II - 1871-1918
• 1. Weltkrieg - 1914-1918
• erster Kriegseinsatz von Zeppelinen - 1915
• Generalfeldmarschall und Reichspräsident Paul von Hindenburg - 1847-1934
• Weimarer Republik - 1918-1933
• erstes Autoradio 1920 in einem Ford T
• Coco Chanel erfindet 1921 Chanel Nº 5
• Insulin zur Behandlung von Diabetes - 1922
• 100 Billionen Mark Geldschein, Inflation - 1924
• Georg Haas erfindet 1924 in Gießen die Dialyse 'Blutwäsche'
• erster Nacktfilm 'Wege zu Kraft und Schönheit' - 1925
• erster Tonfilm im Kino - 1927
• Charles Lindbergh fliegt 1927 Non-Stop New York - Paris
• Entdeckung Penicillin 1928 durch Fleming
• Erfindung des Tempo-Taschentuchs - 1929
• Mahatma Gandhi's Salzmarsch 1930 für Indien's Freiheit
• erste Stewardess in einem Passagierflugzeug - 1930
• Planet Pluto wird 1930 entdeckt
• Max Schmeling wird 1930 Boxweltmeister im Schwergewicht
• Erfindung Tampon 'Tampax' - 1931
• Weltwirtschaftskrise - 1929-1936
• zum 1. Mal Bier in Blechdosen - 1935
• Massenarbeitslosigkeit - 1930-1932
• Adolf Hitler wird 1933 Reichskanzler
• Salvador Dali ist 1929-1940 in seiner surrealistischen Periode
• Mao Tse-tung wird 1943 Vorsitzender der Kommunistischen Partei Chinas
• Nazidiktatur 'Tausendjähriges Reich' 1933-1945
• Reichsarbeitsdienst wird 1935 geschaffen
• erster Elektro-Trockenrasierer von Remington - 1937
• Pablo Picasso malt 1937 Guernica
• Erfindung des Kugelschreibers - 1938
• Charlie Chaplin in 'Der große Diktator' 1940
• 2. Weltkrieg 1939-1945
• Atombombenabwürfe 1945 auf Hiroshima und Nagasaki
• Frankfurter Rundschau 1945 Erstausgabe
• VW Käfer ab 1946 in Serie hergestellt
• erste Polaroidkamera - 1947
• Chuck Yeager durchbricht 1947 die Schallmauer
• Kalter Krieg 1947-1989
• erster Mikrowellenherd 1947 ist 1,80 Meter hoch
• Währungsreform 1948 führt zur D-Mark
• Trennung Deutschlands 1949 in BRD und DDR
• Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland - 1949
• erster Zebrastreifen Deutschlands in München - 1949
• Koreakrieg beginnt 1950
• deutsches Wirtschaftswunder 1950-1960
• SOS-Kinderdorf wird 1949 gegründet
• erste Nierentransplantation - 1950
• erste Volkszählung in der BRD - 1950
• BILD Zeitung erscheint 1952 zum 1. Mal
• Mount Everest, erste Gipfelbesteigung 1953 durch Edmund Hillary und Tenzing Norgay
• erstes Transistorradio 1953
• US Nautilus ist 1954 erstes atomgetriebenes U-Boot
• Deutsche Männermannschaft wird 1954 Fußballweltmeister
• James Dean … denn sie wissen nicht, was sie tun (1955)
• Vietnamkrieg beginnt 1955
• Sputnik 1 ist 1957 der erste künstlicher Erdsatellit
• erste elektrische Schreibmaschine 1957 in Hannover
• Hündin Laika ist 1957 das erste Lebewesen im Weltraum
• erster Herzschrittmacher wird 1958 eingepflanzt
• erste Vinyl Schallplatte - 1958
• Erfindung des 'Peace'-Zeichens 1958
• erste Ultraschalluntersuchung 1958 bei ungeborenem Kind
• Elvis Presley kommt 1958 als GI nach Deutschland
• 1. Mal Werbung im Deutschen Fernsehen - 1959
• erste Radarfalle in Deutschland - 1959
• Sabin's Schluckimpfung gegen Kinderlähmung 'Polio' 1960
• Massentourismus nach Mallorca beginnt 1960
• erster Laser 1960
• 'Pille' wird 1960 zugelassen
• erstes Atomkraftwerk 1960 in Deutschland
• Amnesty International wird 1961 gegründet
• erster Mensch im Weltraum ist 1961 der Kosmonaut Gagarin
• Leuchtdiode LED wird 1962 erfunden
• Kubakrise 1962 führt fast zu weltweitem Atomkrieg
• Marylin Monroe singt 1962 'Happy Birthday, Mr. President' für JFK
• Rolling Stones werden 1962 gegründet
• John F. Kennedy sagt 1963 'Ich bin ein Berliner'
• Valium 1963
• John F. Kennedy wird 1963 in Dallas erschossen
• Jerrie Mock schafft 1964 als 1. Frau einen Alleinflug um die Erde
• Erfindung des Taschenrechners 1967
• erster Mensch überlebt 1967 eine Herzverpflanzung
• Farbfernsehen 1967 in Deutschland
• Martin Luther King jr. wird 1968 erschossen
• The Beatles 1960-1970
• Armstrong betritt 1969 als erster Mensch den Mond
• Woodstock-Festival 1969
• Einführung gelber und roter Karte beim Fußball 1970
• Willy Brandt erhält 1971 den Friedensnobelpreis
• Deutsche Männermannschaft wird 1974 Fußballweltmeister
• Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland 1975 gegründet
• erstes Frauenhaus Deutschlands 1976 in Berlin
• Partei 'Die Grünen' wird 1980 gegründet
• erster PC mit MS-DOS 1981
• AIDS 1981 als neue Krankheit erkannt
• erste CD mit Musik zu kaufen - 1982
• erste E-Mail 1984 in Deutschland
• MS-Windows 1.0 erscheint 1985
• erstes Schengener Abkommen 1985
• erster Smogalarm in Deutschland - 1985
• Atomreaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986
• Tim Berners-Lee erfindet 1989 das Internet
• Wiedervereinigung Deutschlands 1990
• Deutsche Männermannschaft wird 1990 Fußballweltmeister
• Auflösung der Sowjetunion 1991
• Linus Torwalds erfindet 1991 Linux
• erste SMS wird versendet - 1992
• Europäische Union 1993
• BSE-Rinderwahn 1994 in Deutschland
• Michael Schumacher wird 1994 als erster Deutscher Formel-1 Weltmeister
• Pflegeversicherung 1995 neu in Deutschland
• Amazon verkauft 1995 online sein erstes Buch
• eBay geht 1995 online
• erstes Säugetier 'Schaf Dolly' wird 1996 geklont
• Google geht 1997 online
• erste erfolgreiche Landung eines Mars-Rovers 1997
• Weltraumbestattung von Gene Roddenberry 'Star Trek' - 1997
• Baubeginn 1998 im All der Internationalen Raumstation
• Attac wird 1998 gegründet
• Deutsche Bundesregierung wechselt 1999 von Bonn nach Berlin
• Gründung Gewerkschaft Ver.di 2001 aus ÖTV/DAG/DPG/IG-Medien/HPV
• erster iPod - 2001
• Wikipedia Projekt wird 2001 gegründet
• Waffendienst für Frauen in der Bundeswehr - 2001
• Terroranschläge 11. September 2001
• Ausbreitung des Terrorismus 2001-2016ff
• Lebenspartnerschaftsgesetz in Deutschland - 2001
• Kriege in fernen Ländern ab 2002 wieder mit deutscher Beteiligung
• Euro als Bargeld Währung 2002
• Deutsche Frauenmannschaft wird 2003 Fußballweltmeister
• Irakkrieg beginnt 2003
• VW stellt 2003 die Produktion des VW-Käfers ein
• ein Deutscher (und Bayer) wird 2005 Papst als Benedikt XVI
• Angela Merkel wird 2005 als erste Frau die Bundeskanzlerin Deutschlands
• Pluto verliert 2006 den Planetenstatus
• erstes iPhone - 2007
• Deutsche Frauenmannschaft wird 2007 Fußballweltmeister
• Barack Obama wird 2009 als erster Afroafrikaner Präsident der USA
• Schweinegrippe-Pandemie 2009
• Glühlampe durch EU ab 2009 verboten
• erstes iPad 2010
• Nuklearkatastrophe von Fukushima - 2011
• Bürgerkrieg in Syrien verursacht ab 2011 eine Flüchtlingskrise
• Krieg in der Ukraine beginnt 2014
• Deutsche Männermannschaft wird 2014 Fußballweltmeister
• 2015 - Wir schaffen das! - Deutschland zeigt humanitäre Weltgröße
• Papst Franziskus verkündet ein außerordentliches Heiliges Jahr der Barmherzigkeit, vom 8. Dezember 2015 bis zum 20. November 2016
• Brexit Abstimmung 2016 im Vereinigten Königkreich
• Bob Dylan erhält 2016 den Literaturnobelpreis
• CETA Abkommen wird 2016 unterzeichnet
• der Stachelbeerspanner ist Schmetterling des Jahres 2016


Weine nicht, weil es vorbei ist, sondern lächle, weil es schön war.




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